Universität Paderborn, Fakultät 5, Mathematik, AG von zur Gathen

Zitate

Antwort

Eins sein und doch zwei bleiben.
Zwei bleiben und doch eins sein.

Michael 2007

Sokrates

Ich weiß, dass ich nichts weiß.
Aber mir war wichtig, dass Du weißt, was ich nicht weiß.

M2M 2007

Wir

Zwei bleiben und doch eins sein.
Eins sein und doch zwei bleiben.

Maria 2002

Was ich an Dir so mag ...

...ist das junggebliebene Erwachsene.

B/M 2007

Kinder (Sind so kleine Hände)

[...]

Sind so kleine Seelen
offen und ganz frei.
Darf man niemals quälen
geh'n kaputt dabei.

Ist so'n kleines Rückgrat
sieht man fast noch nicht.
Darf man niemals beugen
weil es sonst zerbricht.

[...]

Bettina Wegner 1976

Meine Art

Jeder hat seine Art.
Jeder gibt und nimmt, wie es seine Art ist.
Jeder möchte in seiner Art akzeptiert werden.
Und jeder hat das Recht so zu sein, wie er/sie ist.
Ganz besonders in einer engen Beziehung.
Auch und gerade dann, wenn es schwer fällt.

M4M&K, M4M 2006

Sprich es aus!

Ein Wassermann kenne keine Grenzen, heisst es.
Aber die tiefere Wahrheit ist die:
Ein Wassermann kann grenzenlos sein,
nur dann, wenn, und eben darum, weil,
er Grenzen hat und kennt.
Es ist wichtig, dass jeder von uns seine Grenzen aufzeigt.
Ich werde verrückt, wenn ich ständig wie ein Blinder nach Deinen suchen muss.

M2M, 2005

Wurzel aus Neun

Leidenschaft ist
geben, nehmen, sein
dürfen, lassen, sein.

M&M, 2003

Superlative

Liebe mich am Meisten,
wenn ich es am Wenigsten verdiene,
denn dann brauche ich es am Nötigsten.

?, <2004

Identität

Wenn ich ich bin,
         weil ich ich bin,
und du du bist,
          weil du du bist,
bin ich ich
          und du bist du.
Wenn ich hingegen ich bin,
          weil du du bist,
und wenn du du bist,
          weil ich ich bin,
dann bin ich nicht ich
          und du bist nicht du.
[Aus dem Theaterstück "Kunst" von Yasmina Reza; (1)(2)(3);
Hughes & Brecht (1975) [auf S.108 der dt. Übersetzung] ordnen den zweiten Satz einem Chassidischen Rabbi zu (4).]


Christoph Geiser, Chassidische Variationen:

Ich bin ich, wenn ich, weil ich ich bin, ich bin, und du bist du, wenn du, weil du du bist, du bist.
Bin ich aber, weil du du bist, ich, und bist du, weil ich ich bin, du, bist du nicht du und ich bin nicht ich.

Nicht ig.
Nichtig.
Nichtich bin ich, wenn ich, weil du du bist, ich bin, und du, weil du du bist, du bist.
Nicht ich bist du, wenn du, weil ich ich bin, du bist, und ich ich bin, weil ich ich bin.
Bist du, weil du, weil ich ich bin, du bist, nichtich,
          bin ich, wenn ich, weil du du bist, ich bin, nichtig.
Bin ich, weil ich, weil du du bist, ich bin, nichtich,
          bist du, wenn du, weil ich ich bin, du bist, nichtig.
Bist du, wenn du, weil du, weil ich ich bin, du bist, nichtich,
           bin ich, wenn ich, weil du du bist, ich bin, nicht ich.
Bin ich nicht ich, weil ich, weil du du bist, ich bin,
           bist du, weil ich ich bin, nicht du -
Bist du, mein' ich, bring mich jetzt nicht durcheinander! mein Ich!, wenn du, mein' ich,
weil du, weil ich, wenn ich, weil du du bist, ich bin, nicht ich bin, nichtich bist,
bin ich, wenn ich, weil ich, weil du du bist, ich bin, ich bin, nichtig.
Bin ich, wenn ich, weil ich, weil du du bist, ich bin, ich bin, nicht ich,
bist du, wenn du, weil du, weil ich ich bin, du bist. du bist, nichtich,
bist du nicht ich und ich bin nichtich.
Bist du, mein' Ich!, bin ich.
Bin ich nicht du, mein' ich, bist du nicht ich.
Oder bist du denn - Wahnsinn! - ich?

Gedanken

Unsere tiefste Angst ist nicht,
ungenügend zu sein.

Unsere tiefste Angst ist,
daß wir über alle Maßen kraftvoll sind.

Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit,
was wir am meisten fürchten.

Wir fragen uns, wer bin ich denn,
um von mir zu glauben, daß ich brillant,
großartig, begabt und einzigartig bin?

Aber genau darum geht es,
warum solltest Du es nicht sein?

Du bist ein Kind Gottes.

Dich klein zu machen nützt der Welt nicht.

Es zeugt nicht von Erleuchtung, sich zurückzunehmen,
nur damit sich andere Menschen um dich herum
nicht verunsichert fühlen.

Wir alle sind aufgefordert, wie die Kinder zu strahlen.

Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes,
die in uns liegt, auf die Welt zu bringen.

Sie ist nicht in einigen von uns,
sie ist in jedem.

Und indem wir unser eigenes Licht scheinen lassen,
geben wir anderen Menschen unbewußt die Erlaubnis,
das Gleiche zu tun.

Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind,
befreit unser Dasein automatisch die anderen.

Marianne Williamson (nicht Nelson Mandela!)

Jugend von heute

Diverse


Michael Nüsken